Twitter wird lokaler
25. Januar 2010Dienste wie Twittermap helfen bereits dabei, andere Nutzer und Inhalte im eigenen Umfeld auf Twitter zu finden. Nun hat auch Twitter eine Funktion eingebaut, mit der sich lokale Inhalte besser finden lassen. Nutzer können selbst angeben, für welche Region sie sich besonders interessieren und bekommen dann die Trendschlagworte aus dieser Region geliefert.
Für Nutzer aus Deutschland ist die Funktion – noch – uninteressant, da bislang lediglich die größeren US-Städte sowie Länder wie Großbritannien oder Canada bedient werden. Trotzdem zeigt dieses Feature, dass das Interesse an lokalen Inhalten wächst, und es dürfte spannend werden zu beobachten, wie sich der Kurznachrichtendienst mit regionalem Einschlag weiterentwickelt.
- Lokale Trends
- Länderauswahl
Das war 2009 in der Region
24. Dezember 2009Weihnachtszeit ist auch die Zeit, zurück zu blicken. Und das Jahr 2009 hat wahrlich eine Menge an Ereignissen zu bieten. Die wichtigsten und aufregendsten, aber auch die traurigsten und vielleicht auch die schönsten Momente in der Region haben wir zusammengetragen und zeigen sie in unserem Jahresrückblick. Teil eins ist schon online, bis zum Jahresende folgen weitere Teile.
Wer oder was ist denn eigentlich ein(e) API?
29. November 2009API? Das ist nicht nur das Namenskürzel einer geschätzten Kollegin, sondern auch eines der am meisten strapazierten Fachbegriffe aus der Internet-Welt. Thomas Bachem hat hier eine gute Erklärung für Nicht-Techniker geschrieben.
http://www.gruenderszene.de/it/web-apis-ein-nicht-technischer-erklarungsversuch/
(via Ibo)
Kommentarfunktion auf volksfreund.de überarbeitet
7. November 2009Seit gestern ist eine überarbeitete Version des Tools für Userkommentare zu Artikeln auf volksfreund.de online. Mit der neuen Version wird es nicht mehr möglich sein, Kommentare einfach unter einem Usernamen einzugeben. Stattdessen muss zusätzlich eine gültige E-Mail-Adresse eingegeben werden.
Obwohl die Redaktion die Nutzerbeteiligung bei Artikeln so offen wie möglich gestalten möchte, hatten Beleidigungen, Verunglimpfungen, Beschimpfungen, falschen Behauptungen und rechtswidrige Äußerungen ein Ausmaß erreicht, das die Chefredaktion veranlasste, die Hürde für User-Kommentare etwas höher zu hängen.
Neu-Kommentare erhalten nun, nachdem sie neben ihrem Kommentar einen Usernamen und eine E-Mail-Adresse angegeben haben, eine Bestätigungs-E-Mail. Diese E-Mail enthält einen Link, mit dem die E-Mail-Adresse bestätigt werden muss. Gleichzeitig hat der Nutzer noch einmal die Möglichkeit, seinen Nutzernamen abzuändern. Hat er seine Daten bestätigt, so ist fortan sein Nutzername mit der angegebenen E-Mail-Adresse verknüpft.
Mit dieser Maßnahme hoffen wir, dem Wunsch vieler Leser Rechnung zu tragen, die Kommentarfunktion restriktiver zu gestalten und zugleich das System einfach genug zu gestalten, dass ein Nutzer einen Kommentar ohne aufwändige Registrierung einen Kommentar abgeben kann.
Dejenigen übrigens, die uns nach der Änderung in allerlei Formen als “Zensoren” etc. beschimpft haben, sei gesagt: Wir haben dieses Kommentartool weiterentwickelt, um eben genau diesen Leuten auch die Möglichkeit zu geben, Kommentare zu hinterlassen. Aber eben nicht für Beschimpfungen und Beleidigungen. Das Kommentarsystem soll dazu beitragen, die Diskussion zu fördern und jedem User die Möglichkeit zu geben, auf einfache Art und Weise seine Meinung zu sagen. Es wäre für uns auch ein Leichtes, die alte Kommentarfunktion wieder zu aktivieren, die mit einer recht umständlichen Registrierungsprozedur verbunden wäre.
Das Thema Zensur hat übrigens ein Nutzer in den Kommentaren selbst ganz gut auf den Punkt gebracht:
Zum einen ist es so, dass es Zensur nur wäre, wenn es vom Staat so angeordnet wäre. Der Staat verbietet es aber nicht.
Alles was der TV hier macht, ist das Ausüben seines Hausrechtes. Wie es für Leserbriefe auch immer so schön im Impressum heißt: “Deshalb behält sich die Redaktion vor, eine Auswahl zu treffen und die Leserbriefe zu kürzen.”
Userkommentare werden allerdings auch künftig weder bearbeitet noch gekürzt, im Internet ist ja genug Platz. Allerdings werden wir auch künftig restriktiv Kommentare sperren, die beleidigen, beschimpfen, spammen, verunglimpfen und falsche Tatsachenbehauptungen aufstellen. Ebenso werden wir Nutzer blocken, die Ihren Nutzernamen nur mit der Absicht nutzen, ebenjenes zu tun.
Wenn sich jemand ungerecht behandelt fühlt, kann er gerne mit uns Kontakt aufnehmen.
Diskussion um paid content
30. Oktober 2009Ein lesenswerter, weil schön polemischer Beitrag, zum Thema paid content von Regionalzeitungen im Netz gibt es hier im JakBlog: “Münchner Realtitätsverweigerertage“
Erste Eindrücke vom Kindle
22. Oktober 2009“Das E-Book wird nie ein Buch ersetzen können, weil das Buch ja ein ganz besonderes Flair ausstrahlt und ein ganz anderes haptisches Gefühl vermittelt.” - “Ein E-Book kanst du ja nicht mit an den Strand nehmen.”
Das erinnert mich stark an die Diskussionen, die aufgekommen sind, als erstmals das MP3-Format in die Öffentlichkeit gekommen ist. Am Anfang belächelt hat es fast einer ganzen Industrie den Garaus gemacht. Das gleiche könnte den Buchverlagen auch passieren. Natürlich sind die momentanen E-Book-Reader noch nicht das Gelbe vom Ei, aber meiner Meinung nach sind sie ein erster deutlicher Schritt in eine Zukunft, die immer mehr ohne Papierbücher auskommen wird.
Geht den Buchverlagen da die Existenzgrundlage flöten? Ja, wenn sie - wie die Musikindustrie - sich zu lange gegen den Trend wehren, statt sich seiner zu bedienen. Das Wertvolle sind die Inhalte, die Geschichten, die von den Autoren erzählt werden. Nicht der tote, bedruckte Baum. Eng wird es vielleicht für die tatsächlichen physischen Drucker, aber nicht für Autoren und Verlage, die sich darauf konzentrieren, gute Inhalte zu vermarkten, egal auf welchem Medium. Einen allzu schnellen Tod können die Verlage in Deutschland aufgrund der für mich immer weniger nachvollziehbaren Buchpreisbindung ohnehin nicht sterben.

Aber genug Theorie, was taugt derKindle in der Praxis? Gestern ist meiner gekommen und ich kann ihn mit dem Sony E-Reader PRS-505 vergleichen.
Die Funktionen sind im Großen und Ganzen ähnlich, der Sony sieht etwas stylisher und robuster aus, der Kindle im Computer-weiß-und-grau eher ein bisschen langweilig. Der Sony kann das offene epub-Format verarbeiten, was der Kindle leider nicht kann. Dabei bietet vor allem Google oder Projekt Gutenberg ziemlich viel kostenloses Material in diesem Format an. Das also eher ein Pluspunkt für den Sony. Der Kindle ist etwas schneller, was die Reaktionen auf einen tastendruck angehen. Auch preislich tun die beiden sich nicht viel, weil der Kindle mit hohen Versandkosten aus den USA eingeflogen wird, in Summe rund 350 $ oder 240 Euro.
Absoluter Pluspunkt beim Kindle sind aber zwei Dinge:
1. Mit einer kleinen Tastatur kann man mit dem Kindle Anmerkungen und Notizen zu den Dokumenten machen. Kann vor allem bei Sachbüchern ganz nett sein.
2. Der Kindle wird drahtlos über Mobilfunknetz aktualisiert, und das kostet nichts zusätzlich. Ich kann überall, wo Handy-Empfang ist, ein Buch auswählen und es herunterladen. Das ist sehr bequem, den Sony muss ich immer an den Rechner anschließen zum synchroniseren.
Also, beide Geräte sind technisch in Ordnung, nette Spielereien. Nur nützt die beste Technik nichts, wenn die Inhalte fehlen. Da hat amazon mit dem Kindle und dem amerikanischen Markt aber einen ziemlichen Vorsprung, dort sind schon etliche Bücher verfügbar. Aber, Schnäppchen vom deutschen Buchmarkt gibt es beiden nicht, da ist die Buchpreisbindung vor. Ob ich mir den Schätzing “Limit” mit 1300 Seiten also für 26 Euro als Buch kaufe oder als ebook komtm aufs Gleiche heraus, wenn er denn als ebook schon verfügbar wäre. Die Verlage geben die ebooks nämlich - wenn überhaupt - dann erst später als das gedruckte Buch heraus. Schade, die Gymanstik mit einem 2-Kilo-Wälzer würde ich mir gerne sparen. Und es wird noch alberner: Ich hätte den neuen Dan Brown im Original bei einem amerikanischen ebook-Händler für den Sony für sieben Dollar kaufen können. Als Deutscher durfte ich das aber nicht, sondern musste wieder über 20 Euro für das englische Originalbuch ausgeben. Das nervt!
Liegt aber nun mal nicht an den Geräten. Daher meine Kaufempfehlung: Wer Spaß an Tech-Spielzeug hat und gerne die nicht allerneuesten englischsprachigen Bücher im Original liest, der kann sich den Kindle anschaffen. Lohnen im SInne von Geldsparen wird er sich nicht. Spaß kann er machen.
User-Kommentare
22. Oktober 2009Bei medialdigital.de schreibt Medienjournalistin Ulrike Langer ein schönes Stückchen zum Thema User-Kommentare auf Nachrichten-Websites. Empfehle ich zur schnellen Lektüre:
http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/
Eigenes Intro für Lucky
16. Oktober 2009Schon seit geraumer Zeit gibt es auf www.volksfreund.tv Videos eigens für Kinder, die beispielsweise erklären, wie eine Brille gefertigt wird, wie eine Kläranlage funktioniert oder was in einem Vulkan passiert. Nun hat diese Reihe mit Videobeiträgen auch einen eigenen Video-Vorspann bekommen:
geschrieben von alexhouben
